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Tag Archives: Tessin

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Grazie Ticino

Seit 1803 ist der Tessin Teil der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Zum guten Glück, denn dieser Kanton beschert uns soviel Lebensfreude, Sonnenschein, feine Spezialitäten und wildromantische Orte. Ich vermag nicht zu sagen, welches der vielen Täler meine Lieblingsdestination ist. Sie sind so verschieden und jedes ist für sich alleine grossartig. Heute waren wir aber mal in der Stadt, in Bellinzona. Ein Ort mit schöner Altstadt, beeindruckenden Burgen und vielen kleinen Restaurants und Shops. Man spürt die Geschichte, die langen Kämpfe um diesen (späteren) Kanton.

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Man kann es Uri, Schwyz und Nidwalden und allen anderen nicht verdenken, dass sie diese Landschaft eingliedern wollten. Und als Napoleon Bonaparte die Tessiner fragte, ob sie zur Lombardei (deren Sprache den Tessiner Dialekt immer noch stark prägt) oder zur “Helvetischen Republik” gehören wollten, sagten die Tessiner glücklicherweise “liberi e svizzeri”. Grazie Ticinesi!

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Gelatissima in Bellinzona

Danke Daria für den Tipp: Die Gelati von der Gelateria Veneta in Brissago (Viale Guisan 6) ist wirklich eine der Besten, die ich je gegessen habe. Kein Wunder, dass das Lokal immer voll ist. Wer vom Tessin Richtung Gotthard unterwegs ist (nach der Altstadt in Richtung Gotthard, rechte Strassenseite – oder umgekehrt), sollte unbedingt mal hier einen Halt machen.

Grotto

Himmlisch gut: Grotto al Ritrovo

Hoch über Locarno (Brione s/Minusio) mit fantastischer Aussicht, feiner Küche, schöner Deko und liebevoller Bedienung liegt das Grotto al Ritrovo. Wir haben am 27.7.14 einen total entspannten Sonntag Nachmittag bei Brasato & Vino verbracht. Unterhalb des Grottos liegt eine kleine “open-air-Kapelle”; das Kreuz ist von weitem gut sichtbar. Ein himmlisches Vergnügen! Perfekt passend der Name des liebenswürdigen Gastgebers: André Himmelsbach. Unbedingt mal hochfahren: http://www.ritrovo.ch/

Aussicht

Polenta1

Polenta Ticinese und das nördlichste Reisfeld der Welt

Im Maggiadelta bei Ascona liegt die 1930 gegründete „Terreni alla Maggia SA“. Obstplantage, Getreideanbau und eine Geflügelzucht verteilen sich auf rund 130 Hektaren. Seit dem 16. Jahrhundert wird hier nach ökologischen Grundsätzen gewirtschaftet. Die Produktauswahl ist gross (http://www.terreniallamaggia.ch/de/19/shop.aspx?idCategory=18) und bietet neben Weinen und rotem, gelbem, weissem und schwarzem Polentamais (hier gehts zu einem klassischen Rezept: http://www.saison.ch/de/basiskochen/polenta) auch ein absolutes Unikat in der Schweiz: Reis. Auf dem tiefsten Gebiet der Schweiz und dem nördlichsten Reisfeld der Welt gedeiht seit 1997 auf der Landzunge zwischen Ascona und Locarno der körnige Loto-Risottoreis. Auf dem kiesigen, sandigen und teilweise lehmigen Schwemmland der Maggia herrschen auf 52 Hektaren ideale Bedingungen dafür. Der Betrieb ist eine Besichtigung Wert, am besten verbunden mit einer Degustazione.

 

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Ein Stück Glück auf 1486m

Die Capanna Stallone http://stallone.ch/wp/la-cucina/?lang=de auf der Alpe Cardada ist ein herrlicher Fleck der gute Laune versprüht. Einfach, herzlich und gut. Ihre Spezialität: auf dem Holzfeuer hausgemachte Polenta. Lecker. Die Alpe Cardada erreicht man ab Locarno-Bahnhof mit der Seilbahn nach Orsellina; mit der Gondel nach Gardada und ab da zu Fuss weiter (ca. 30min). Oder auf diversen Spazierwegen hoch Richtung Cimetta/Cardada. Wir haben den Wanderweg Richung Mergoscia genommen, der von Farnen gesäumt ist und viele Birkenwälder hat. Ein schöner Weg. Retour nach Locarno mit dem Bus (auf Fahrzeiten achten).

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Geniale Gnocchi fatti in Losone

Die Gnocchi Burro & Salvia (und vieles mehr…) im Grotto Raffael in Losone sind eine Extrareise wert. Frisch und mit Liebe zubereitet – das merkt man einfach. Das Ambiente im Garten ist ungezwungen, der Service aufmerksam, die Gastgeber herzlich. Unbedingt mal vorbeigehen. good’iz: Grotto Raffael, Vicolo Canaa 21, 6616 Losone. 091 791 15 29

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Kraftort Monte Verità

Ich spüre die Kraft und Ausstrahlung dieses Hügels oberhalb von Ascona sofort und vor allem im ruhigen Parkteil intensiv. Seit mehr als 100 Jahren zieht dieser “Berg der Wahrheit” Naturapostel, Weltverbesserer, Aussteiger, Künstler, Aristrokraten oder gut Betuchte aus dem Aus- und Inland in seinen Bann. Eine Künstlerkolonie um Henri Oedenkoven, ein begüterter Industriellensohn aus Antwerpen, baute 1900 ein vegetarisches Zentrum auf dem Monte Verità auf. Ihre Luft- und Lichtbäder wurden weitherum bekannt. Vom Licht des Monte Verità ist auch der Tessiner Architekt Mario Botta begeistert. Heute beherbergt der Monte Verità ein avantgardistisches Kultur- und Tageszentrum. good’iz: Besuch vor Saisonbeginn machen. http://www.monteverita.org/

 

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Vom Monte Verità nach Brissago

Ein Genuss: Den Besuch auf dem Monte Verità mit einer leichten Wanderung auf der Sonnenseite über dem Lago Maggiore nach Brissago verbinden. Die Aussicht auf See und Berge ist traumhaft. Dauer: ca. 3 Stunden; Rückfahrt mit Bus nach Ascona.