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Kapstadt google

Von Kapstadt nach Kalk Bay – einfach nur schön

Vor 373 Jahren kamen die Holländer nach Kapstadt, um eine Versorgungsstation für die Handelsschiffe zu gründen. 200 km südlich von Cape Town fliessen der Atlantik und der indische Ozean ineinander. Die rund 3.7 Millionen Einwohner (Metropolitan Town) sprechen zu 35,7% Afrikaans, 29,8% ixiXhosa, 28,4% Englisch (+ ein paar Dialekte). Kapstadt ist nicht nur farbig, sondern auch bunt. Lebendig, geschäftig, trendy. Auf jeden Fall in den Quartieren, wo wir waren.

Beispielsweise Woodstock.

In der Old Biscuit Mill haben sich Kleinkunst, Kreative, Foodstores und eines der besten Restaurants Afrikas (!) niedergelassen. Wer in “The Test Kitchen” essen möchte, muss einige Wochen vorher reservieren. Wussten wir leider nicht. Die Pizza vis-à-vis hat aber auch sehr gut geschmeckt.

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Vom Atlantik zum indischen Ozean in 30 Minuten.

Von Kapstadt über Hout Bay nach Kalk Bay. Der Chapmans Peak wird nicht ohne Grund in vielen Tourismusführern erwähnt. Der Blick auf den Atlantik schafft “Freiraum”. Der Strand von Nordhooek nimmt es punkto “feiner Sandstrand” mit weltbekannten Destinationen auf.

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Unser Ziel danach ist Kalk Bay. Kein wirklich charmanter Ort, aber das Harbour House hat es in sich. Tolle Aussicht direkt am indischen Ozean. Unten bunt und oben gemütlich. In 100m Entfernung wird der frisch gefangene Fisch verkauft. Die Einrichtung in weiss/blau wird unterbrochen von einigen dunklen Sofas, in die man entspannt versinkt. Das “Glas” Wein kommt in einer 2.5 dl-Grösse; die Auswahl an offenen Weinen ist gut. Das Rauschen des Meeres bleibt tagelang im Ohr hängen, das Essen ist sehr lekker (afrikaans).

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Ferien und Reisen machen glücklich!

ChaletsuppeimTeller

Chaletsuppe – ist im Winter besonders gut

Sobald es kalt wird, steht diese Gemüsesuppe auf unserem Speiseprogramm. Sie ist so gehaltvoll, dass sie als Abendessen reicht. Meine Lieben mögen sie so sehr, dass sie einen Platz in goodiz bekommt. Ich friere oft die Gemüsesuppenbasis ein und habe dann ruck-zuck eine Chaletsuppe parat, auch wenn ich mal kein Gemüse zuhause habe. Bon Appetit – das Rezept (aufs Bild klicken) kommt aus dem Kanton Freiburg.

Chaletsuppe

 

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hallo du götterfrucht

Die Chinesen kennen sie seit mehr als 2000 Jahren und in über 1000 Sorten. Bei mir sind’s 30 Jahre und 2 Sorten – auch ok: die “Herbst-Tomate Kaki”. Aber ich fand es immer schwierig, eine reife Kaki zu essen. Sie ist schluderig-schleimig. Doch jetzt habe ich einen Tipp bekommen. Die ovale Kaki Typ Persimone hat ein festeres Fleisch und wird in Schnitzen (mit oder ohne Schale) verzehrt. Gut ist der hohe Provitamin A-Gehalt und der schöne Look. Ich finde die Farbe schon verheissungsvoll: orange-gelb-gold. Orange gilt (gemäss Wikipedia) in der Psychologie als stimmungsaufhellend, stimulierend und wird mit Lust verbunden. Orange steht für Kommunikation und Einheit. Passt doch gut zur heutigen Feier der Deutschen Einheit!

 

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goodiz: eigene Früchtchen

In meiner Kindheit waren wir fast Selbstversorger, mit den gängigsten Früchten und viel Gemüse gesegnet. Vor einem Jahr habe ich u.a. einen Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbaum gepflanzt. Es ist schön, den Spalier abzuschreiten und der Entwicklung zuzusehen (Beispiel der Williams-Christ-Birne von April – August. Bild vergrössern durch Anklicken).

Aus der Williams-Christ-Birne (benannt nach ihrem Verbreiter, dem englischen Baumschuler Williams (ca. 1770) und ihrem französischen Namen “Bon-Crétien” (guter Christ)) wird der gleichnamige Obstbrand gemacht. Meine erste Ernte lag bei ca. 25 Stück. Birnen enthalten viel Eisen und Kalium und stärken durch den Phosphorgehalt das Nervensystem. Echt lecker, und ein Spalierbäumchen braucht nicht viel Platz.

 

 

Womit motivieren/belohnen sich Menschen?

Meine Umfrage hat ergeben:

. 22% möchten nichts tun, faul sein, eine Pause machen

. 20% verwöhnen sich mit gutem Essen

. 16% machen einen Kurzurlaub, einen Ausflug oder gönnen sich Wellness

. 16% leisten sich etwas Schönes oder gehen shoppen

. 13% trinken ein Glas Wein oder Prosecco/Sekt

 

Mit einem Ausflug in die Lombardei lässt sich das alles verbinden:

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. Nichts tun im Flug/Auto/Zug nach Bergamo, einem wunderschönen uralten Städtchen ca. 50 km nordöstlich von Mailand

. Im Ristorante Colleoni & Dell’Angelo hervorragend essen:  http://www.colleonidellangelo.com/ITA/Menu.asp

. Durch die Città Vecchia flanieren, sich an der herzigen Stadtmauer erfreuen und den Weitblick “einatmen”

Bergamo Herz

. Feines Dolce & Espresso geniessen

Bergamo sweets

. Weiterfahrt ins Franciacorta in Richtung Brescia.

Das Franciacorta ist eine kleine Weinregion in der Nähe des Iseosees. Hier wird Schaumwein aus Chardonnay, Pinot Blanc und Pinot Noir nach “Méthode Champagnoise” hergestellt, den ich ausgezeichnet finde.

Wir sind eher zufällig im Borgo Santa Giulia gelandet http://www.borgosantagiulia.com/index.php, das Essen war hervorragend, wie auch die Degustation verschiedener Tropfen.

Essen

. Wir haben im Borgo und im Weingut des Barone Pizzini http://www.baronepizzini.it/Storia Kleinigkeiten geshoppt.

Franciacorte

Jetzt sind wir wieder voll motiviert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grotto

Himmlisch gut: Grotto al Ritrovo

Hoch über Locarno (Brione s/Minusio) mit fantastischer Aussicht, feiner Küche, schöner Deko und liebevoller Bedienung liegt das Grotto al Ritrovo. Wir haben am 27.7.14 einen total entspannten Sonntag Nachmittag bei Brasato & Vino verbracht. Unterhalb des Grottos liegt eine kleine “open-air-Kapelle”; das Kreuz ist von weitem gut sichtbar. Ein himmlisches Vergnügen! Perfekt passend der Name des liebenswürdigen Gastgebers: André Himmelsbach. Unbedingt mal hochfahren: http://www.ritrovo.ch/

Aussicht

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Provare, mangiare, comprare – in Verbania/Intra

Wer am Lago Maggiore auf der Suche nach richtig schönen italienischen Spezialitäten ist, sollte unbedingt bei Eros Buratti in Verbania/Intra vorbeigehen. “La Casera” – sein Laden mit der angeschlossenen, äusserst gemütlichen Probierstube liegt direkt an der Piazza Ranzoni. Salami, Schinken, Käse, Weine, Pasta, handgedrehte Crissini und viele weitere Köstlichkeiten werden vorne im Laden angeboten. Hinten trifft man sich an langen Holztischenauf ein Glas Wein (oder zwei) und bekommt gleich eine kleine Auswahl der vorne angebotenen Ware (auch eine Art von Direkt-Marketing:-) hingestellt. Die Atmosphäre ist gemütlich und geschäftig. Am Samstag ist Markt in Intra. Die schöne Altstadt ist auch ohne Markt ein Besuch wert.

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Muesli-Vorlage

Gesund, gesund, gesund und schnell. Danke Herr Bircher.

Keine Zeit um ein “eigenes” möglichst ungezuckertes Müesli zu machen? Glaub ich nicht. Einfach einen Vorrat anlegen und mehrmals wöchentlich nutzen. So ein Müesli gibt Power und macht über lange Zeit satt.

Das “Birchermusli” ist weltbekannt und heisst in allen Sprachen gleich. Dabei hiess der erste Typ Birchermüesli eigentlich “d’Psys”. Entdeckt von Dr. med. Maximilian Oskar Bircher-Benner in Zürich. Er hatte Gelbsucht und hat sich u.a. mit Apfelstücken und Haferflocken kuriert. Seine interessante Geschichte, die auch heute nichts an Aktualität eingebüsst hat, findest du hier: http://www.natuerlich-online.ch/fileadmin/Natuerlich/Archiv/2003/07-03/62-65_Bircher-Benner.pdf

In die Vorratsdose: 150 g Haferflocken (feine oder grobe oder gemischt); 150 g Dinkelflocken; 100 g Haferkleie; 50 g Leinsamen (geschrotet); 50 g Sesam-Samen (in der Bratpfanne ohne Zusatz leicht anrösten bis die Samen zu hüpfen beginnen), je eine Handvoll Kerne (Kürbis, Sonnenblumen oder ein Kernenmix) und Trockenfrüchte wie Aprikosenstücke oder Cranberries in einer Vorratsdose mischen.

Das frische Müesli: Die Müeslischüssel zur Hälfte mit dem Mix füllen, dazu mit Milch und wer mag und darf zudem mit Joghurt (Natur, denn in 100 g Fruchtjoghurt hat es 6 Würfelzucker!) oder Quark vermischen. Ein paar Nüsse (Haselnuss, Mandeln, Baumnuss etc.) und frisches Obst als Garnitur. Sofort gemacht, ist gesund und sättigt (langsam essen – denn ein Sättigungsgefühl tritt generell erst nach ca. 20 Minuten ein). Wer es auch hier etwas üppiger mag (z.B. für den Sonntagsbrunch): Müeslibasis mit Schlagrahm und frischen, gezuckerten Beeren oder mit Honig kombinieren. Danke Herr Bircher.

 

 

 

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Haldi Hof – ein kleines Paradies in Weggis mit google-Hintergrund

Seit ein paar Jahren wächst und gedeiht der Haldi Hof (http://haldihof.ch)unter der Leitung der Familie Muff prächtig. Am ökologisch vorbildlichen Betrieb in Weggis führt ein Wanderweg von Greppen in den Herrenwald. Wanderer und Biker machen gerne Halt um einen Kaffee oder Apfelsaft zu trinken, ein Stück hausgemachten Kuchen zu essen und die zahlreichen Produkte (Seifen, Saft, Öl, Balsamico, getrocknete Früchte, Destillate, Rigi-Champagner ….) die hier hergestellt werden, zu bestaunen. Hund, Pfauenfamilie, Hühner, Lamas und Alpakas leben hier friedlich vereint und wo es geht frei von Zäunen. Die Aussicht auf Pilatus/Vierwaldstättersee ist herrlich und die friedliche Atmosphäre einfach paradiesisch. Deshalb nennen wir den Ort “intern” auch einfach “s’Paradiesli” und wir wissen, wo wir uns treffen.

Interessant auch “the story behind”. Bruno Muff und sein Bruder hatten bis 2005 ein Unternehmen, das Kartenmaterial digitalisierte und damit eine Basis legte für das heutige google maps und google earth. Google hat das luzernerische Unternehmen gekauft. Bruno und Rebecca Muff haben daraufhin den heruntergekommenen Haldi Hof ersteigert und verschönern ihn jeden Tag. Danke!

Video Bruno Muff bei Aeschbacher spielen: http://www.srf.ch/player/tv/videoembed?id=20c64a73-ffec-42a8-bbd0-900aa8c0906c&width=640&height=360&mode=inline&autoplay=true

 

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Polenta Ticinese und das nördlichste Reisfeld der Welt

Im Maggiadelta bei Ascona liegt die 1930 gegründete „Terreni alla Maggia SA“. Obstplantage, Getreideanbau und eine Geflügelzucht verteilen sich auf rund 130 Hektaren. Seit dem 16. Jahrhundert wird hier nach ökologischen Grundsätzen gewirtschaftet. Die Produktauswahl ist gross (http://www.terreniallamaggia.ch/de/19/shop.aspx?idCategory=18) und bietet neben Weinen und rotem, gelbem, weissem und schwarzem Polentamais (hier gehts zu einem klassischen Rezept: http://www.saison.ch/de/basiskochen/polenta) auch ein absolutes Unikat in der Schweiz: Reis. Auf dem tiefsten Gebiet der Schweiz und dem nördlichsten Reisfeld der Welt gedeiht seit 1997 auf der Landzunge zwischen Ascona und Locarno der körnige Loto-Risottoreis. Auf dem kiesigen, sandigen und teilweise lehmigen Schwemmland der Maggia herrschen auf 52 Hektaren ideale Bedingungen dafür. Der Betrieb ist eine Besichtigung Wert, am besten verbunden mit einer Degustazione.